Gästebuch Medizin-Geschichten
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Eintrag: 12 / 12 04:52:32 19.04.18 X
Pilatus aus Bern Insel
Thema: Pankreas
Code: 3n4iSxmF
Es ist der 19. März 2017. Seit Tagen habe ich Bauchweh und kann nicht mehr Stuhlen. Ich fühle mich total müde und abgeschlagen. Gehe am Morgen zu meiner Hausärztin. Nach Blutuntersuch weist sie mich ins LUKS zur weiteren Abklärung schlechter Blutwerte, Zucker 12, INR Wert 1.5 ein. Wie sind etwa um 14.00 in Luzern in der med. Notaufnahme. Dr. R. Übernimmt den Untersuch. Es wird ein CT vom Brustkorb und Bauch gemacht. Man will eine Embolie ausschliessen. Dr. R. Sagt ich solle hier bleiben. Nachts um 23 Uhr komme ich in die medi. Abteilung 12. Stock Zimmer 28. *Embolie Entwarnung.
Am Morgen 20.3.18 allgemeine Routine-Untersuchungen. Um 11.30 kommt dann die Visite mit Dr. Henzen (Chef), Dr. Müller u. A. Zuerst etwas unverständliche Konversation zwischen den Fachleuten. Dann meine Konkrete Frage an Dr. H. Wegen der Lokalisierung des Schmerzes und ob man da nicht zuerst schauen muss, dass diese Verstopfung (mit schon total Brei- bis Flüssigstuhl) in Gang kommt und dass die Entzündung abklingt und sich somit alles normalisieren kann. Schatzi komt zu Besuch.
Am Nachmittag kommt auf mein Verlangen Dr. M. und er klärt mir, dass sie etwas auf der Bauchspeicheldrüse gesehen haben, aber noch nicht wissen, was es ist.
Die Gastro Abteilung soll noch zur Beratung beigezogen werden. Ich sagte, dass ich denke, dass das in einem schnellen Zeitrahmen geschehen soll. Abends nehme ich selbstgebrachtes Metamucil Regular (ein Ballaststoff-Granulat), sowie Abführtee und ein weiteres Stuhlgangmittel ein.
21.3.18 Morgens 2x (10/15%) Stuhlgang. Erhalte Fragmin und Insulin. Abführmittel. Schatzi kommt zu Besuch. Es ist Nachmittag und kein Bescheid. Nerven! Bauchweh leicht. Nehme Granulat und Schafgarben Tee. Draussen Schnee und kalt. Frühling!
22.3.18 ich werde nach Hause entlassen. Man werde mich anrufen. Mache mich im Internet schlau.
Pankreas-Zenter Bern Insel Spital !! Meine Überlegung. Wenn in Luzern Jemand kompetent gewesen wäre, so hätte man mich nicht 2 Tage einfach in einem Bett liegen lassen.
23.3.18 Joseph Jecker und ich schreiben an Bauchzenter Insel Bern
26.3.18 Morgen ruft Bern an. Machen Termin mit Prof Gloor am 28.3. 18 11.00 uhr.
28.3.18 Prof. Gloor, Dr, Holzgang. Dr. Müller, schlagen OP Termin 29.3. 18 vor. Überrascht,
etwas perplex nehmen wir Termin an.
29. 3. 18 Pankreas-OP. 2 Nächte Ueberwachungraum. (Hölle). Dann Allg. Abt Q 126. Sehr liebes Personal.
Magen nicht dicht, darum Sa 31.3.18 Not-OP. Grosser Teil vom Magen nicht mehr durchblutet und wird weggeschnitten.
Seither schon 2x blauer Schlucktest. Diagnose «kleines Löchlein im Magen»
Stehe 19.4.18, 04.45 paar Std. vor weiterem Schlucktest. Will das unbed. Noch ins Netz stellen. Text wird später ergänzt.

Kann im Moment nichts weiter tun und hoffen

.
 
Eintrag: 11 / 12 12:09:19 07.01.18 X
Antje aus Deutschland / Türingen
Thema: Herzinfarkt
Code: A4yj8FlIPo
Herzinfarkt 1. Selbsthilfe

Bitte pausiere für 2 Minuten und lies das (Ich bin gespannt, wer sich von meinen Freunden die Zeit nimmt) :
1. Nehmen wir an, es ist 19.45 Uhr und Du gehst nach einem ungewöhnlich harten Arbeitstag nach Hause (natürlich alleine).
2. Du bist wirklich müde, verärgert und frustriert.
3. Plötzlich beginnst Du, starke Schmerzen in der Brust zu empfinden, die sich in Deinen Arm und in Deinen Kiefer ziehen. Du bist nur etwa fünf Kilometer vom Krankenhaus entfernt, das Deinem Haus am nächsten liegt.
4. Leider weißt Du nicht, ob Du so weit kommen wirst.
5. Du wurdest in HLW ausgebildet, aber der Typ, der den Kurs unterrichtet hat, hat dir nicht gesagt, wie man es an dir selbst ausführt.
6. Wie kann ich einen Herzanfall bei alleiniger Überlebenschance überleben? Da viele Menschen alleine sind, wenn sie ohne Hilfe einen Herzinfarkt erleiden, hat die Person, deren Herz unzulänglich schlägt und die sich ohnmächtig fühlt, nur etwa 10 Sekunden, bevor sie das Bewusstsein verliert.
7. Diese Opfer können sich jedoch immer wieder hustend, hustend helfen. Vor jedem Husten sollte ein tiefer Atemzug genommen werden, und der Husten muss tief und verlängert sein, wie bei der Produktion von Sputum aus der Tiefe der Brust. Ein Atemzug und ein Husten müssen etwa alle zwei Sekunden ohne Unterbrechung wiederholt werden, bis die Hilfe eintrifft oder bis das Herz wieder normal schlägt.
8. Tiefe Atemzüge holen Sauerstoff in die Lunge und Hustenbewegungen drücken das Herz und halten das Blut im Kreislauf. Der Druck auf das Herz hilft auch, den normalen Rhythmus wiederherzustellen. Auf diese Weise können Herzinfarkt-Opfer in ein Krankenhaus gelangen.
9. Erzähl dies so vielen anderen Leute wie möglich! Es könnte ihr Leben retten !!
10. Ein Kardiologe sagt: Wenn jeder, der diese Nachricht bekommt, es an 10 Personen sendet, kann man darauf wetten, dass wir mindestens ein Leben retten.
11. Anstatt Witze und WhatsApp Nachrichten und Bilder zu senden, bitte diesen Text weiterleiten oder teilen, der das Leben einer Person retten kann.
12. Wenn diese Nachricht um dich herum kommt ... mehr als einmal ... bitte ärgere dich nicht ... Du solltest stattdessen glücklich sein, dass du viele Freunde hast, die dich interessieren und dich immer wieder daran erinnern, wie man mit einem Herzinfarkt umgeht.
Bitte Teilen (Verbreiten) nicht vergessen !
 
Eintrag: 10 / 12 10:29:50 29.09.17 X
Humorist
Thema: Altersheim
Code: W345hgfi
Welch schöne, verzaubernde Idee!!

Setzen wir doch die Senioren in die Gefängnisse und die Verbrecher in unsere "Pflegeheime".

Durch diesen Wechsel hätten unsere alten Leute täglich kostenlosen Zugang zu
einer Dusche, zu Arzneimitteln, regelmäßige Zahn- und medizinische
Untersuchungen sowie die Möglichkeit zu gesunder Bewegung bei Spaziergängen
in einer schönen Außenanlage mit Garten.

Sie hätten Anspruch auf Rollstühle usw. und sie würden Geld erhalten,
anstatt für ihre Unterbringung Unsummen zu zahlen.

Um im Notfall sofort Hilfe zu bekommen, gäbe es eine ständige Video
Überwachung.

Ihre Betten würden zweimal pro Woche neu überzogen n und ihre eigene Wäsche
regelmäßig und erst noch kostenlos gewaschen und gebügelt.

Sie hätten alle 20 Minuten Besuch vom Wärter und bekämen Ihre Mahlzeiten
direkt ins Zimmer serviert.

Sie hätten einen speziellen Raum, um ihre Familie zu empfangen, Zugang zur
Bibliothek, zum Gymnastikraum und zum Schwimmbad sowie physikalischer und
psychologischer Therapie und sogar das Recht auf kostenlose Weiterbildung.

Auf Antrag wären Schlafanzüge, Schuhe, Pantoffeln und sonstige Hilfsmittel
legal und erst noch kostenlos.

Außerdem hätte jede alte Person Anspruch auf einen eigenen Fernseher, ein
Radio sowie auf unbeschränktes Telefonieren.

Es gäbe einen Direktorenrat, um etwaige Klagen anzuhören, Wünsche
anzubringen.
Außerdem hätten die Überwacher einen Verhaltenskodex zu respektieren!

Die Verbrecher hingegen bekämen meist
kalte, bestenfalls lauwarme Mahlzeiten in einem Großen Ess-Saal, sie wären
einsam und ohne Überwachung sich selbst überlassen. Die Lichter gingen um 20
Uhr aus, sie hätten Anspruch auf nur ein Bad pro Woche (wenn überhaupt!),
sie lebten in einem kleinen Zimmer und zahlten mindestens 5000 €. pro Monat
und das ohne Hoffnung, lebend wieder heraus zu kommen!

Damit gäbe es doch eine gerechte Behandlung für alle!

Bist auch Du damit
einverstanden, Empfehle diesen Bericht WEITER und lasse viele Menschen an
dieser grandiosen Idee teilhaben.
 
Eintrag: 9 / 12 14:55:43 30.08.17 X
Pilatus
pilatusboy@outlook.com
Thema: Herzschrittmacher
Code: XH8n4rue
Einstellung Herzschrittmacher:

Im Frühling 2015 erhielt ich einen Herzschrittmacher. Ich hatte über 2 1/4 Jahre bei der kleinsten Anstrengung ein Stechen im Herzbereich mit Verkrampfungen im Rückenbereich, Schultern, Nacken und Hinterkopf, das dann so nach einer Stunde gehen langsam abgeklungen ist. Ich getraute mich nicht Sport zu treiben oder z. B. Radwechsel am Auto selber zu machen, weil die Symptome sofort bei Anstrengung da waren.
Nun war ich heute vor einer Woche im Luks (Luzerner Kantonsspital) zwecks Kontrolle. Ein anderer Arzt (Oberarzt R.) hörte sich meine Geschichte an. Er sagte: "ich stelle etwas anderes ein und sie gehen im Gang 5 Minuten schnell auf und ab, dann kommen sie wieder!" Gesagt getan. Messung. Nochmals etwas Verstellung. "gehen Sie nun den steilen Weg zum Friedental (aber nicht da bleiben ), und dann kommen sie wieder rein zur Sprechstunde. Gesagt getan. Kein Klemmen, nichts. "Gut dann lassen wir das Mal so".

1. Fazit: Ich bin über 2 Jahre mit nicht richtig eingestelltem Schrittmacher unterwegs gewesen.
2. Fazit: Der Arzt ist der Sohn eines Weltmeisters und Olympiasiegers. Er hat von Vater- und Mutterseits eben die Gene, die ES ausmachen.

Ich danke Ihm hier an dieser Stelle herzlich. rn

Ich bin jetzt schon über 20 Mal mit mehr oder weniger Anstrengung gegangen. Nie hatte ich die gleichen Spannung-Symptome wie vor der neuen Einstellung.
 
Eintrag: 8 / 12 16:23:07 06.08.17 X
Schreiber
Thema: Herzschrittmacher
Code: XH8n4rue
Herzschrittmacher Batterie

Hallo. Es würde mich interessieren, was für Erfahrungen gemacht wurden mit dem Wechsel der Batterien:
* Zeitspanne, wie lange hat die Batterie gehalten?
* Verlauf des Batteriewechsels
 
Eintrag: 7 / 12 13:06:31 06.08.17 X
Hansruedi
hansruedi@baldpapa.de
Thema: Herzschrittmacher
Code: XH8n4rue
Herzschrittmacher Magnetfelder

Ich habe einen Herzschrittmacher seit 2 Jahren. Seither habe ich Ruhe mit dem Herzen. Manchmal ein schwaches Stechen gleich unter dem Schrittmacher, der unter dem Schlüsselbein eingesetzt ist. Hat Jemand gleiche Erfahrungen?

Nun habe ich in der Schweizer Familie gelesen, dass es gefährlich ist, sich in der Nähe von Diebstahlsicherungen in den Eingängen von Einkaufszentren aufzuhalten.

Hat Jemand noch weitere schlechte Erfahrungen wegen Magnet- oder Elektrowellen Beeinträchtigungen gemacht?
 
Eintrag: 6 / 12 12:57:11 06.08.17 X
Blume
Thema: Arztwahl
Code: d88k0ILkls
Arztwahl richtig

Wenn Sie zu den Glücklichen gehören, die einen guten Hausarzt haben, dann ist es ja bestens. Es kann aber sein, dass sie einen neuen Arzt aufsuchen müssen. Dann beobachten sie aber genau und urteilen Sie:

* Ist die Umgangssprache vom Personal und des Arztes freundlich und nimmt er inneren Anteil an ihrem Anliegen.
* Ist der Arzt etwa auf gleicher Augenhöhe wie sie oder ist er überheblich oder sogar autoritär.
* Nimmt er sich Zeit ihnen den Sachverhalt genau zu erklären oder speist er sie ohne Erklärungen mit Medikamenten ab.
* Haben sie einfach ein gutes Bauchgefühl.
* Haben sie das Gefühl, dass der Arzt mit ihrer Konsultation nur seinen Umsatz steigern will.

Wenn sie ein schlechtes Gefühl haben, drehen sie auf dem Absatz um und besuchen einen anderen Arzt.

Sie haben das Recht auf eine fürsorgliche Behandlung und einen befriedigenden Umgang mit ihnen.
 
Eintrag: 5 / 12 12:53:04 06.08.17 X
Pilatus
pilatusboy@outlook.com
Thema: Prostata
Code: rrDdNpt
Wo Prostata abklären

Ich komme später noch detaillierter auf dieses Ereignis zurück. Ich wurde im April 2016 an der Prostata operiert. Eine Totalentfernung wurde im Prostatacenter Luks, Luzern mit dem Roboter da Vinci ausgeführt. Dies war nötig, weil 2 selbstständige Urologen meine Krankheit mindestens 2 Jahre zu harmlos eingeschätzt haben.
Gehen Sie in kein privates Prostatacenter, zu selbstständigen Urologen, etc.

Meine Empfehlung:

Gehen Sie in eines der 4 Prostatacenter der Schweiz: z. B.

* Urologie Prostatacenter, Luzerner Kantonsspital
* Urologie Prostatacenter Aarau, Kantonsspital
* Prostata - Universitätsklinik für Urologie - Inselspital
* Urologie Prostatacenter Zürich, Universitätsspital

Wichtigster Grund: Jeder Arzt hat noch einen Chef über sich, und der nochmal einen. Es sind Teams, die sich untereinander beraten können. Sie sind nicht selbständige Unternehmer. In diesen Center sind die besten technischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung.

Sie können mir über meine Email Fragen stellen:
 
Eintrag: 4 / 12 16:08:58 04.08.17 X
Pilatus
pilatusboy@outlook.com
Thema: Lungenembolie
Code: ZzeKRL9
Rettung im Spital nach Arztpfusch

So kam ich per 144 nach Luzern ins Kantonsspital! Wurde direkt an Kolonnen von aufgenommenen Patienten vorbei, die auf Behandlung warteten in den OP gefahren. Alles ging sehr schnell. Sicher ein Dutzend Leute machten Vorbereitungen. Dann kam Professor P. E. Kurz noch ein paar Worte und Erklärungen meinerseits und er sagte: "Nachdem ich Vieles weiss, muss ich sagen, dass sie jetzt gar nicht mehr sterben können, denn was sie alles erlebt haben, da könnten sie 100 mal tot umgefallen sein." Schon wurde in die Leiste eine Leitungsaufnahme gelegt und Herr P. Erne fuhr durch die Vene zum Herz, durch das Herz hindurch und legte auf der linken Seite vor dem Herz einen sogenannten Venen Cava Filter, um im Falle eines zum Herz wandernden Gerinnsel, dieses abzufangen.
Dann wurde ich in die Intensivstation verlegt. Nochmal 10 Tage intensive Überwachung! Die Gerinsel wurden mit Chemie bearbeitet. Sie sollten sich auflösen, was aber nicht erfolgte. Ich war in ständiger Lebensgefahr! Was ich in dieser Zeit für grossartige Menschen kennen gelernt habe! Von der jüngsten Lehrtochter bis zum obersten Boss nur sehr liebe Menschen. So war mir gar nicht richtig bewusst, in welcher gefährlichen Situation ich war. In dieser Zeit wurden endgültig meine rechten Winkel und geraden Klötzli im Hirn wieder zu Gehirnwindungen. (trotz allem eine sehr positive Gehirnwäsche)

Ich mag mich erinnern, dass ich dachte: "Wenn ich nur noch auf einer ebenen Blumenwiese über ein Weglein würde gehen können." oder: "Wenn es sein muss, dann nehmt mir halt das linke Bein ab."

Sie haben mir im Luks das Leben gerettet! 12 Jahre muss ich jeden Tag Marcoumar einnehmen und im Monat einmal den Quick-Wert des Blutes beim Hausarzt checken lassen. Aber ich lebe noch! Was allerdings weitere fatale Folgen der Geschichte sind, werde ich in einem weiteren Beitrag in "swiss medical errors" bald veröffentlichen.
 
Eintrag: 3 / 12 16:01:42 04.08.17 X
Pilatus
pilatusboy@outlook.com
Thema: Prostata
Code: rrDdNpt
Nach der Bestrahlung

Die Bestrahlungen sind abgeschlossen. 38 mal. Tumor 19x15 mm in der Prostataloge und 10 mal eine Metastase 5 mm im 5. Lendenwirbel. 38 x nach Luzern fahren. Mit Parkieren war es (ausser 1x) immer gut abgelaufen. Mit der Zeit weiss man wo noch was frei ist. Oben auf dem Dach! Das Schlimmste war, dass ich immer etwa min. 3 Dl Wasser in der Blase haben musste. So habe ich während dem Fahren immer eine Flasche Wasser dabei gehabt und getrunken. Wenn es dann etwas im Warteraum gedauert hatte, konnte ich das Wasser nicht behalten und musste im WC etwas ablassen, was nicht einfach war. Mit der Zeit hatte ich es raus. So nahm ich eine Flasche mit in den Bestrahlungsraum. Manchmal musste ich gleich nach der Bestrahlung sofort Wasser lassen. Manchmal mochte ich mich noch in die Umkleidekabine begeben aber ich hätte es nie bis zum WC geschafft. Das ausserordentlich liebe und zuvorkommende Personal amüsierte sich etwas. Ich auch.

10 März 17. Es wird der PSA Wert gemessen, 0.34. Vor der Bestrahlung 3.4. Der ausserordentlich nette und einfühlsame Onkologie Arzt A. sagte, dass die Tumorzellen von jetzt an absterben werden. Mit der Inkontinenz, die vor der Bestrahlung vielleicht noch ein paar % war, wurde es nach der Bestrahlung etwas schlechter. (Wurde voraus gesagt) Ich bekomme eine 3 Monats Hormonspritze verabreicht.

12. April 2017. Heute vor einem Jahr die OP!

13.April 17. Gebe eine Forschungsprogramm-Fragebogen bei LUKS Urologie ab. Treffe einen Schulfreund H.P. im Warteraum, der die gleiche OP im Juni über sich ergehen muss. Sehe auch in andere Männeraugen etwa gleichen Alters die auf dem Bänkli warten und die Frauen daneben mit besorgten Gesichtsausdrücken. Kann mich genau erinnern.

19.4.17. Die Inkontinenz verbessert sich langsam aber zusehends. Wie geht es weiter? Hat man Alles im Griff? Wie ist der nächste PSA Wert und wann? Werde nun diese Fragen an Hausarzt und Luks per Mail stellen. Bin wegen Erlebtem natürlich vorsichtig geworden. Ja nicht einfach abwarten. Ich möchte keine Überraschungen mehr wegen Zeitverschwendung.

In letzter Zeit wieder vermehrt Schwitzen, Wallungen, was eine Zeitlang schon viel besser war. Sind es andere Medikamente, die da eine Rolle in
Zusammenhang mit der Hormonspritze spielen. Muskeln Steifheit. Abgeschlagenheit. Da ist eine grosse Unsicherheit. Packungsbeilagen lesen lassen die letzten Haare sträuben. Arbeite halt weniger.

4. Mai 17 Gestern Blut abgegeben beim Hausarzt.

5. Mai 17 Bin wie ein Tiger im Käfig. Warte auf den Bericht. Soeben kommt das Telefon. PSA Wert neu 0.02 ! Erstmal Entwarnung. Machen mal vorsichtig eine Flasche Sekt auf. Immerhin gibt es im Sommer einen langen Urlaub mit dem Cämperli.

Es geht hier dann wieder weiter.............
         
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